MEEP auf Twitter MEEP RSS-Feed

Doom

„Die Serie muss sich erst wieder beweisen.“

Im August 2004 kam Doom 3 in den Handel – nach gefühlt endlos langer Wartezeit. Allerdings konnte der Shooter von id Software die hohen Erwartungen der Spieler nicht erfüllen – zu eintönig war das Gameplay auf Dauer. Zehn Jahre sind seitdem vergangen und id Software ist derweil mit der Entwicklung von Doom 4 beschäftigt, allerdings hat sich in der Zwischenzeit einiges getan. John Carmack hat id Software verlassen und das US-Team wurde vom Publisher Bethesda Softworks übernommen.

Pete Hines, Bethesdas führender Kopf in Sachen Marketing, ist der Meinung, dass sich die Serie – wie schon Wolfenstein in diesem Jahr – aufs Neue bei den Spielern beweisen muss:

Die letzten Spiele waren entweder „ok“ oder „nicht großartig“. Es war keine Marke, bei der die Fans sehnsüchtig auf die nächste Episode gewartet haben. Wolfenstein ist kein Uncharted. Wir wussten genau, dass wir hierbei zunächst einiges erklären mussten. Doch Entwickler Machine Games hat der Marke wieder zu neuem Glanz verholfen. […]

Bei Doom sehen wir es ähnlich, da seit dem letzten Doom-Spiel viel Zeit vergangen ist. Wir gehen die Sache so an, als müssten wir uns zunächst wieder neu beweisen. Es gibt keinen Freifahrtschein. Niemand erwartet, dass es großartig sein wird. Wir müssen beweisen, dass es etwas ist, dass unterhaltsam und anders ist; etwas, dem man Aufmerksamkeit schenken sollte. Das lässt uns nur noch härter arbeiten.

7. Juli 2014 I 21:03 I TA