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Bioshock

Warum Ken Levine kein Bioshock mehr entwickelt

Ken Levine hat sich in der Branche in den vergangenen knapp 10 Jahren einen mächtigen Namen gemacht. Als kreativer Kopf steht er hinter dem Bioshock-Universum und war verantwortlich für Bioshock (2007) und Bioshock Infinite (2013). Danach hat Levine das Bioshock-Universum an den Nagel gehängt. Aber warum eigentlich?

In einem Interview hat Levine erstmals verraten, warum er nach der Veröffentlichung von Bioshock Infinite bei 2K Games kündigte. Das Thema Gesundheit war ein gewichtiger Faktor. Genauso wie Stress. Er habe nach der Veröffentlichung 2013 ein Bild von der Ankündigung von Infinite anno 2010 gesehen – und habe um ganze zehn Jahre älter ausgesehen.

Außerdem war ihm der Erwartungsdruck, den die Bioshock-Reihe von Teil zu Teil immer weiter maximierte, nach dem dritten Spiel zuviel:

„Ich glaube, die natürliche Erwartung an mich war damals, dass ich direkt losgehe und das nächste noch größere und noch bessere Bioshock-Spiel machen würde. Und ich dachte nur: ‚Ich werde scheitern, wenn ich das mache. Ich werde meinen Verstand verlieren – und meine Ehefrau.‘ Meine Lösung war, [bei 2K Games] zu kündigen.“

Ein weiterer Grund war die Größe von Irrational Games, die das Studio während der Entwicklung von Bioshock Infinite erreichte:

„30 oder 40 Leute zu managen, wo jeder den Namen von jedem kennt, ist etwas anderes als 150 Leute zu führen. Man läuft im Studio an Menschen vorbei und weiß einfach nicht, wer sie sind.“

17. September 2016 I 19:10 I TA