MEEP auf Twitter MEEP RSS-Feed

Titanfall 2

War der Release des Shooters ein Eigentor für Electronic Arts?

Morgen beginnt der elfte Monat des Jahres 2016 – wir befinden uns also mitten in der alljährlichen AAA-Schlacht, die im letzten Quartal ausgefochten wird! Publisher und Spiele versuchen sich gegenseitig eins auf die Mütze zu hauen und unter mehr bunt geschmückten Tannenbäumen in Geschenkpapier verpackt drapiert zu werden. In Sachen „Action“ ist Electronic Arts mit Titanfall 2 und Battlefield 1 gleich mit zwei Kandidaten unterwegs. Zuviel des Guten?

Electronic Arts und Entwickler Respawn Entertainment sind anderer Meinung – vor einem Flop hat man keine Angst. Laut CEO Andrew Wilson sind beide Shooter schließlich für unterschiedliche Spielergruppen konzipiert und interessant.

Ein anderer Gedankengang wäre natürlich, dass Electronic Arts in diesem Jahr gleich mit zwei Titeln versucht, Activision und dem aktuellsten Spross der Call of Duty-Reihe das Wasser für das Weihnachtsgeschäft abzugraben. Und genau diesen Punkt sehen die Analysten von Cowen & Company kritisch und haben die Verkaufs-Erwartungen von Titanfall 2 von 9 Millionen auf 6 Millionen Einheiten zurückgefahren:

Wir vermuten, dass EA es für möglich gehalten hat, durch den zeitnahen Release von zwei Shootern rund um die Veröffentlichung von Call of Duty: Infinite Warfare seinem größten Mitbewerber Steine in den Weg zu legen. Doch stattdessen erscheint es so, als ob sich EA damit selbst ins Bein geschossen hätte.

Bild 1 von 6

31. Oktober 2016 I 8:20 I TA