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Square Enix

Hitman-Entwickler IO-Interactive wird abgestoßen

Das abgeschlossene Geschäftsjahr 2017 verlief für Publisher Square Enix wohl nicht so, wie man sich das gewünscht hatte. Kein Wunder, schließlich wurde ein außerordentlicher Verlust in Höhe von 4.898 Millionen Yen „erwirtschaftet“, was umgerechnet circa 40 Millionen Euro entspricht.

Ein solches Ergebnis schreit geradezu nach Konsequenzen – und die treffen ein allseits bekanntes Studio, das in unserem Nachbarland Dänemark beheimatet ist. Die Rede ist von den Entwicklern, die hinter Titeln wie der Hitman-Reihe, Kane & Lynch oder Freedom Fighters stecken: IO-Interactive. Eine Schließung möchte Square Enix aber verhindern und spricht deshalb bereits mit potenziellen Investoren:

„Als Resultat daraus hat die Firma Gespräche mit potenziellen neuen Investoren aufgenommen und befindet sich derzeit in Verhandlungen, um dieses Investment erfolgreich abzuschließen. Obwohl es keine Garantie dafür gibt, dass die Verhandlungen erfolgreich verlaufen werden, werden wir diese Möglichkeit weiterhin verfolgen, da es das Beste für unsere Aktionäre, das Studio und die Industrie im Gesamten ist.“

Stellen sich gleich zwei interessante Fragen: 1. Wie geht es mit IO-Interactive weiter? Und 2. Wie geht es mit der Hitman-Reihe weiter? Die Rechte am glatzköpfigen Auftragskiller liegen bei Square Enix – und so könnte in Zukunft auch ein anderer Entwickler für Nachschub sorgen…

11. Mai 2017 I 22:29 I TA