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Remedy

Entwickler ist an der finnischen Böse gelistet

Remedy Entertainment ist eins der einflussreichsten Studios in der ganzen Branche. Trotzdem konnten die Finnen nie schalten und walten wie sie wollten, da sie beispielsweise die letzten zehn Jahre mit Microsoft als Publisher und Geldgeber gearbeitet haben, und die Rechte an Alan Wake und dem zuletzt veröffentlichten Quantum Break bei Microsoft liegen. Das ist auch der Grund, warum für beide Titel derweil keine Nachfolger in Betracht gezogen werden.

Bei Remedy Entertainment möchte man unabhängiger sein. Deshalb haben die Finnen vor etwa einem Monat bekannt gegeben, dass man mit dem Unternehmen an die Börse gehen möchte. Gesagt, getan: Remedy Entertainment ist ab sofort an der Nasdaq First North Finland als börsennotiertes Unternehmen gelistet.

Die Gründe dafür sind vielfälltig: Man möchte die eigenen Lizenzen nicht mehr an Partner abtreten (müssen) und so freie Hand haben, um Nachfolge-Titel nach eigenem Ermessen entwickeln zu können. Aktuell wird zusammen mit 505 Games an „Project 7“ gearbeitet, aber der Publisher fungiert nur als Teilhaber am Projekt. Die Rechte liegen komplett beim Entwickler. Außerdem möchte Remedy Entertainment sich breiter aufstellen – hier haben die Entwickler CD Projekt RED oder die Starbreeze Studios als Vorbilder genannt. Das Ganze hat natürlich ein Ziel: Finanzielle Absicherung.

30. Mai 2017 I 23:37 I TA