MEEP auf Twitter MEEP RSS-Feed

Tales from the Borderlands

Reihe wurde intern als Fehler angesehen

Nach Borderlands und Borderlands 2 widmete sich Gearbox Software erst einmal anderen Projekten. Vom aktuell in Entwicklung befindlichen Borderlands 3 war damals zwar schon die Rede, aber es war noch nichts offiziell.

Stattdessen kündigte Gearbox Software zusammen mit Telltale Games eine Episoden-Adventure-Reihe basierend auf der Marke an: TALES FROM THE BORDERLANDS. Die Bewertungen waren seinerzeit durchweg positiv, die Spieler waren zufrieden. Hinter den Kulissen sah die ganze Sache aber ein kleines bisschen anders aus.

Nick Herman war seinerzeit Season-Director von TALES FROM THE BORDERLANDS und hat kürzlich ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert:

„Zu diesem Zeitpunkt waren die Verkaufszahlen von Tales from the Borderlands nicht sonderlich gut. Sie waren okay, es war nicht so dass wir Geld verloren hätten, aber es war ein anderes Level als The Walking Dead. Tales war für zwei Jahre lang mein Leben und intern wurde es als Fehler angesehen. Von der Kritik ausgehend war es ein riesiger Erfolg, aber aus der Sicht der Verkäufe und Produktion war es nicht gut. […]

Auf dem halben Weg machten wir einen Deal mit dem Studio, dass wenn sie uns weitermachen ließen, wir 95 Prozent unserer Angestellten aufgeben würden, solange wir die Hauptbesetzung behalten dürften. Mindestens eine Person aus jedem Bereich hat am Spiel gearbeitet. Doch das ist ein sehr kleines Team für eine Episode. […]

Wenn es eine gute Seite bei all dem gibt, dann dass jeder freiwillig mit dabei war. Sie sagten ‚Ich bin sehr stolz und ich will es aushalten und es zu Ende bringen‘. Jeder der Arbeit hineinsteckte, wollte das auch.“

Bild 2 von 6

12. August 2017 I 17:58 I TA